Verbot der Freizeitfischerei in der Ausschließlichen Wirtschaftszone der Nord- und Ostsee


Das Bundesumweltministerium plant die Freizeitfischerei in der Ausschließlichen Wirtschaftszone der Nord- und Ostsee zu verbieten. Betroffen sind die Naturschutzgebiete Borkum Riffgrund, Doggerbank, Fehmarnbelt, Kadettrine, Pommersche Bucht-Rönnebank und Sylter Außenriff. Begründet wird dieses Verbot mit dem Erhalt wichtiger Fischbestände. Von den Hobbyanglern und dem Bootsverkehr sieht das Bundesumweltministerium Gefahren für den Meeresboden. Diese sind jedoch nach den Verordnungsentwürfen wisssenschaftlich nicht belegt.

Der Tourismusverband Nordsee e. V. spricht sich ausdrücklich gegen das Verbot der Freizeitfischerei aus. Die Fischerei trägt in erheblichem Maße zur Stärkung der touristischen Wertschöpfung und Förderung der regionalen Identität bei. Nach Auffassung des TV Nordsee wird der Meeresboden durch Angeln mit Köder nicht negativ beeinflusst.

In einer Stellungnahme hat sich der TV Nordsee an das zuständige Bundesministerium gewandt.

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